Genau das habe ich 33 Jahre über mich gedacht. Als übergewichtiges Kind wurde ich oft als letztes in die Sportmannschaft gewählt, über den Bock habe ich es fast nie geschafft und bei den Bundesjugendspielen hatte ich grundsätzlich den letzten Platz. Zwar habe ich in verschiedenen Tanzgruppen meinen Spass am Rhythmus ausgelebt und irgendwann auch mal Mädchenfussball gespielt, aber ehrlich gesagt: Die Tanzgruppe hat meine Mama geleitet, die Fussballmannschaft mein Papa. Intrinsisch motiviert war ich dabei also nicht.
Als ich dann mir Mitte 20 meinen sportbegeisterten Ehemann kennen gelernt habe und ich ihm in einem ersten Telefonat erzählt habe, dass ich mich so gar nicht für Sport interessiere, konnte er es mir nicht glauben. Die Jahre danach hat er oft zu mir gesagt: „Du bist sehr sportlich, das weiss ich. Es war einfach bisher noch nicht das dabei, was Du richtig gern gemacht hast.“
Mein Weg zum Yoga
Fast 10 Jahre später habe ich dann den ersten Yogakurs bei Regina in Freiburg besucht. Der war direkt bei mir um die Ecke und ich dachte, ich kann es ja mal ausprobieren. Dieser Abend hat mich vollkommen beeindruckt: In einem reinen Frauenkreis mit ganz viel wunderbarer Energie und dem Gefühl: So wie ich bin, bin ich ok. Es war ein Ankommen, ein „hier bin ich richtig“. Dieses „Ok-Gefühl“ war und bleibt für mich ein wichtiger Indikator, für einen guten Yogaunterricht. So habe ich dann die ersten drei Jahre Naam Yoga praktiziert – eine an das Kundalini Yoga angelehnte Form, die sehr viel Wert auf Meditation und Spiritualität legt.
Mit meinem Umzug nach Böblingen habe ich lange nach einer Alternative gesucht, aber entweder die Kurse waren mir zu sehr „angestaubte Wollsocken“ oder es fehlte gänzlich der spirituelle Aspekt. Statt dessen fand ich mich in Aerobic ähnlichen Stunden wieder, die mir so gar nicht gefallen haben.
Irgendwann habe ich dann Vinyasa Yoga für mich entdeckt und es genossen, bei jeder Bewegung einen bewussten Atemzug zu machen. Endlich: Meditation in Bewegung, Tanzen mit meinem Atem auf der Matte. Dass ich unbedingt Yogalehrerin werden möchte, war mir schon in der ersten Stunde klar und nach einem wunderbaren Erlebnis am Meer in St. Peter Ording habe ich mich dann auf dem Rückweg nach Stuttgart direkt für eine Ausbildung angemeldet. An meine RYT 200 Ausbildung habe ich direkt die Ausbildung zur Yin Yoga Lehrerin dran gehängt.
Die erste Zeit als Yogalehrerin war unglaublich lehrreich und prägend für mich. Hier habe ich viele Facetten des Yoga kennengelernt und schöne und unschöne Erfahrungen gemacht. Aber wie das mit unschönen Erfahrungen so ist: Sie zeigen Dir, was Du eben genau nicht willst. Meine eigene Meditations- und Yogapraxis und mein Hintergrund als ausgebildete Coachin haben mir geholfen, mich mit ganz viel Klarheit und Entschiedenheit von negativen Einflüssen von bestimmten Aspekten und Menschen der Yogaszene zu lösen und meine eigene Art zu Unterrichten gefunden.
Was Du bei mir daher nicht bekommst:
- Fancy Asanas nur um der Pose willen
- Sätze wie „Die Weihnachtsplätzen müssen weg von den Hüften“ (habe ich genauso gehört – ja in einem Yogakurs)
- Sätze wie „Geh durch den Schmerz durch“ (vollkommener Bullshit)
- toxische Positivität mit Mantras wie „good vibes only“
- intensive Duftöle mit denen Du den Nacken in Savasana massiert bekommst, weil deine Lehrerin der Meinung ist, dass sei gut für Dich (gruselig)
- Aufgesetzter Eso-Talk, der mit großen Worthülsen sich komisch und unecht anfühlt
Yoga mit Gitta heisst deshalb:
- Einchecken bei Dir selbst: Was brauche ich heute? Wie kann mir Yoga dabei helfen?
- Fließende Bewegungen im Einklang mit Deinem Atem
- Eine Kombination aus verschiedenen Asanas (Körperhaltungen) mit Alternativen und Hilfsmittel-Optionen. Die Asana soll Dir helfen, Dich zu spüren, wieder ins Fließen zu kommen. Es geht nicht darum mit den Fingern die Zehen zu berühren.
- Elemente aus Vinyasa, Yin und Kundalini
- Meditationen und ausgewählte Atemübungen
- Fundierte Anleitung zur Selbstreflexion
- Impulse zum Selbstcoaching (die Coachin lege ich auch auf der Matte nicht ab)
Es geht darum, dass Du Dich so bewegst, wie Dein Körper und Geist das gerade in diesem Moment brauchen.
In unserer gemeinsamen Yogastunde erhältst Du von mir Impulse, Körper und Geist in Einklang zu bringen und immer wieder die Übungen so für Dich anzupassen.
Weil Yoga für Dich da ist und nicht Du fürs Yoga da sein musst, um irgendwelche Asanas zu posen.
Was kann Yoga heute für Dich tun?
Hier findest Du meine aktuellen Online-Gruppenangebote und mein 1:1 Angebot für Dich.


